Hallo zusammen,

ich habe meine Homepage aktualisiert. Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, Ereignisse zu erörtern und die Dinge beim Namen zu nennen.

Wer keine Plattform hat, der muss sich selbst einen Weg in die Öffentlichkeit schaffen, um auf verunglimpfende und demagogische Presseartikel angemessen reagieren zu können.

Hat die Presse längst ihre Gatekeeperfunktion verloren?

Ich frage mich ernsthaft, warum Menschen von der Lügenpresse sprechen.

Welche Gründe liegen hier vor?

Ich werde mich auch mit den subtilen Antisemitismus in unserem Lande und in meiner Heimatstadt beschäftigen.

Zunächst möchte ich auf zwei Bücher hinweisen, die ich unbedingt empfehlen möchte.

1. Manfred Gerstenfeld >THE WAR OF A MILLION CUTS< erschienen bisher nur in englischer Sprache. Gerstein zeichnet den aktuellen Antisemitismus sprich Hass gegen Israel und gegen die Juden sehr gnau auf.

Er macht deutlich, wie sich die Judenhasser immer noch auf Stigmatisierung und auf die Urängste der Menschen setzen , wenn sie das Wort >Jude< hören.

Die Juden haben doch unser Christuskind ans Kreuz schlagen lassen, die Juden lügen und betrügen, zum Pessachfest töten sie Kinder um das Blut in die Mazzot zu verarbeiten. Die Juden wollen die Weltherrschaft, die Juden vergiften das friedliche Miteinander der Christenmenschen in den Kommunen, Juden die Brunnenvergifter und die Hostienschänder und und und...

2. Manfred Lahnstein >Die offene Wunde< sollte jeder lesen, der sich mit diesem Thema ernsthaft beschäftigen möchte.

Ich werde von meinen Erfahrungen über einen subtilen Judenhass berichten, der meiner Meinung nach auch über Medien vereinzelt gesteuert und verbreitet wird.

Die Bereitschaft zur Versöhnung miteinander und nicht das Vorantreiben einer Spaltung unserer Gesellschaft, sollte uns besonders in diesen Tagen am Herzen liegen.

 

"Vollkommen liebenswert und vollkommen hassenswert sind nur die Menschen, die man nicht kennt"

 Evelyn Waugh

 

Jeder einzelne sollte sich also seiner Verantwortung bewußt sein. Wir sollten gewaltfrei kommunizieren und Tolleranz bis in die kleinsten Bereiche unseres Alltags hinein leben! 

Für unsere Medienlandschaft gilt (Auszug aus dem Pressekodex):

"Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei Ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und iherer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewußt sein".

Publiziert werden sollte fair und nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflußt von persönlichen Interessen und sachfremden Beweggründen.

Die Achtung vor der Wahrheit, die Achtung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sollten stets das oberste Gebot sein.

 

Bodo Gideon Riethmüller